Mittwoch, 10. Oktober 2007
Toni Haßmann erkennt Strafe an
Erstellt von Cat um 15:58
in
doping
Toni Haßmann wird die nach einer positiven Dopingprobe verhängte Strafe der FEI akzeptieren. "Ich werden keinen Einspruch einlegen", sagte der dreimalige Derby-Sieger am Dienstag zu der Sperre von zwei Monaten. Er werde noch zwei Turniere reiten, ehe die Einspruchsfrist ablaufe und die Sperre am 30. Oktober automatisch beginne.
Eines davon wird das AHI in Salzburg dieses Wochenende sein.
Haßmann fühlt sich weiterhin unschuldig, sieht bei einem Einspruch aber zu geringe Erfolgsaussichten auf ein milderes Urteil. "Das dauert dann mindestens noch ein halbes Jahr, und dann müsste ich womöglich im Sommer pausieren, das wäre schlimmer", sagte der 31 Jahre alte Profi, der bei Bundestrainer Kurt Gravemeier auf Gut Berl bei Münster trainiert.
Bei der Kontrolle im Februar 2006 beim Weltcup-Turnier in Bordeaux waren bei Haßmanns Pferd Classic H die verbotenen Substanzen Betamethason und Methylprednisolon nachgewiesen worden. Nach Angaben des Reiters war die damals 14-jährige Stute vor dem Wechsel aus den USA im Dezember 2005 mit Methylprednisolon und im Januar 2006 in Deutschland mit Betamethason behandelt worden. Von der Behandlung in den USA habe er nichts gewusst, aber durch die Wechselwirkung beider Substanzen sei es zu dem positiven Testergebnis gekommen. Haßmann hatte das Pferd von der amerikanischen Besitzerin zur Verfügung gestellt bekommen.
Neuer Direktor für die Spanische
Der Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule, Armin Aigner, tritt mit Ende des Jahres von seinem Amt zurück. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Aufgabe der Sanierung sei in wechselseitiger Zufriedenheit abgeschlossen worden, so die Hofreitschule in ihrer Aussendung.
Aigner werde nach dem Ende seiner Geschäftsführertätigkeit der Gesellschaft bis Mitte 2008 als Konsulent zur Verfügung stehen und sich dann "neuen Herausforderungen widmen".
Der Rücktritt wirft nun natürlich die brennende Frage der Nachfolge auf - wer wird neuer Direktor in der Spanischen, fragten sich bereits einige Medien, wie zB Wien heute. Er solle auf jeden Fall aus der Ecke der Reiterei kommen, heißt es dort.
Anders hören wir es jedoch aus der Spanischen: Der Nachfolger Aigners solle wieder ein Wirtschaftler sein.
Onischenko in U-Haft ?
Der ukrainische Multimillionär und Großsponsor Alexander Onischenko soll, wie <a href="www.horseweb.de"target="_blank">horseweb.de berichtet, seit vergangenen Montag in Untersuchungshaft in Brüssel sitzen.
Das von ihm geförderte ukrainische Team Katharina Offel, Björn Nagel, Gregory Wathelet und Jean-Claude Van Geenberghe kam bei den Weltreiterspielen im letzten Jahr überraschend auf einen erfolgreichen 4. Platz.
Genauso überraschend kam vor wenigen Wochen der Verkauf des bis dahin von Wathelet vorgestellten Wallachs Lantinus, der nun Dennis Lynch im Sattel
trägt.