steckenpferd
Dienstag, 9. Mai 2017

"Schrittspannung": Blitze sind für Reiter besonders gefährlich!

Schon lange kämpfe ich mit dem Spott meiner Reiterkollegen und -kolleginnen, weil ich fast panische Angst davor habe, beim Ausreiten von einem Gewitter überrascht zu werden.

Nun bin ich (traurigerweise) in meiner Ansicht bestätigt und werde in Hinkunft aller Wahrscheinlichkeit nach noch mehr Hysterie verbreiten:

In Colorado wurden eine 37 jährige Frau und ihr Pferd beim Ausreiten durch die Spannung eines 3 Meter entfernt in eine Eiche einschlagenden Blitzes getötet. Und laut wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das nicht ein schicksalhafter Zufall, sondern hat mit der sogenannten Schrittspannung zu tun. Diese wird auf pferderevue.at wie folgt beschrieben:

"Der Blitzstrom breitet sich an der Einschlagstelle nach allen Richtungen im Boden aus. Mit zunehmender Entfernung vom Einschlagsort wird damit die auftretende Spannung zwischen zwei Punkten mit gleichem Abstand immer geringer. Da beim Pferd aufgrund seiner Anatomie Hinter- und Vorderbeine jedoch relativ weit voneinander entfernt sind, kann der Spannungsunterschied beträchtlich ausfallen. Die große Gefahr dabei: Je deutlicher der Spannungsunterschied, desto mehr Strom fließt. Deshalb enden Blitzschläge für Pferde häufig tödlich."

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