steckenpferd

Dopingskandal im Trabrennlager

Einen Dopingskandal im Trabrennsport haben die Sicherheitsbehörden in OÖ aufgedeckt. Trainer, Pfleger und Pferdebesitzer stehen im Verdacht, Rennpferde mit illegalen Mitteln gedopt zu haben. Zwei Traberpferde sind sogar qualvoll verendet.

Mehr dazu auf ooe.ORF.at

Doping News

  • Cian O'Connor will auf eine Berufung gegen sein Doping-Urteil verzichten und wird damit seine Olympia-Goldmedaille von Athen 2004 verlieren. Durch O'Connors Entscheidung wird der Brasilianer Rodrigo Pessoa die Goldene erhalten, Silber geht an Chris Kappler (USA) und Bronze an Marco Kutscher (GER).

Archiv: Waterford Crystal: B-Probe positiv O'Connor verliert Gold

  • Das Doping-Verfahren gegen Meredith Michaels-Beerbaum endete mit einem Freispruch durch den Rechtsausschuss der Internationalen Reiterlichen Vereinigung FEI. Nach Angaben ihres Anwaltes Alexander Birnstiel vom Freitag konnte ein Verstoß nicht rechtskräftig nachgewiesen werden. Michaels- Beerbaums Pferd Shutterfly war beim Weltcup-Finale in Mailand vor einem Jahr positiv auf ein Abbauprodukt des Beruhigungsmittels Acepromazin getestet worden.

Archiv: Die Causa Shutterfly

Cian O'Connor verliert Gold

Das Rechtsgremium (Judicial Committee) der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) entschied am Ostersonntag in Zürich in der Angelegenheit der positiven Medikationskontrolle des Pferdes Waterford Crystal des Olympiasiegers in der Einzelwertung Springen, Cian O´Connor (Irland). Eine Medikationskontrolle des Pferdes unmittelbar nach dem Olympia-Sieg in Athen hatte das Vorhandensein der verbotenen Substanzen Fluphenazine und Zuclophenthixol ergeben. Das Judicial Committee entschied Cian O´Connor von seinem Olympia-Sieg zu disqualifizieren sowie den Reiter für drei Monate von allen internationalen Prüfungen zu sperren. Ferner wurde der Reiter zu einer Geldbuße von 5.000 Schweizer Franken verurteilt. Wird das Urteil des Judicial Committees rechtskräftig, so rückt für den disqualifizierten Cian O´Connor Rodrigo Pessoa (Brasilien) als Olympiasieger nach. Silber geht dann an Chris Kappler (USA). Marco Kutscher (Riesenbeck), der in Athen auf Platz vier kam, wird dann die Bronzemedaille erhalten. Nach der schriftlichen Zustellung der Urteilsbegründung hat Cian O`Connor noch die Möglichkeit einen Einspruch einzulegen und seinen Fall vor das letztinstanzliche Weltsport-Schiedsgericht(Court of Arbitration for Sport, CAS) zu bringen. (Quelle: FN)

Kürten's Libertina positiv?

Erklärung von Jessica Kürten Am 10. Februar 2005 hat die FEI mitgeteilt, dass in einer Dopingprobe, die der Stute Libertina beim CSIO Calgary (8. bis 12. September 2004) entnommenwurde, Restspuren von Koffein und Theophyllin festgestellt worden sind. Die Ursache dafür sie unsauberes Futter. [Quelle: horseweb.de]

Zur gesamten Erklärung

Becker gewinnt Zickenkrieg

Kampf um Gold geht weiter Es hat in den vergangenen Monaten zu groben Unstimmigkeiten, insbesondere zwischen Otto Becker und Ludger Beerbaum gefüht: Der Kampf um das olympische Gold. Otto Becker dürfte sich durchgesetzt haben: denn entgegen allen vielfachen Erklärungen legt Beerbaum nun doch Einspruch bei der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) gegen die Disqualifikation wegen der positiven Medikations-Kontrolle seines Pferd Goldfever in Athen ein.

Kämpft nun doch weiter um olympisches Gold: Ludger Beerbaum

"Ich habe mich nach vielen Gesprächen dazu entschlossen", sagte Beerbaum am Freitag in Bordeaux.

FN-Vize droht mit Abspaltung vom Weltverband

In einem ausführlichen Interview mit "Die Welt", fordert der Vizepräsident der deutschen FN, Breido Graf zu Rantzau, eine Änderung des Doping-Regelwerkes. Er möchte einerseits mehr Medikamente zur Behandlung von Pferden zulassen, andererseits härtere Strafen für Doping-Sünder und schnellere Abläufe. Dafür würde Rantzau sogar eine Abspaltung vom Weltverband FEI in Kauf nehmen. "In der FEI sitzen 138 Nationen, da ist es schwer, gemeinsame Beschlüsse zu fassen. Wir in Europa, wo die meisten wichtigen Turniere stattfinden, müssen überlegen, ob wir, falls die FEI nicht mitzieht, einen eigenen Laden mit gesonderten Regeln aufmachen".

Das Interview im Volltext

Aufatmen nach Entwarnung ?

Nix ist fix - soviel zur Anwendung des Alkoholverbots der neuen Richtlinien des ÖADC für den Reistport. Das habe ich gestern von einem Mitarbeiter des BFV erfahren.

Wie es zu dieser Mitteilung und dem darauffolgenden Gerücht kam ?

Eines der Vorstandsmitglieder des ÖADC , Dr. Demel, teilte dies nach Aussage des BFV dem Verband mit - und die Nachfrage, ob es auch für Reitsport gelte, obwohl diese Sportart in der Liste nicht explizit angeführt ist, wurde ausdrücklich bejaht.

Ein schlechter Witz ? Oder doch wieder einmal - wie ja schon seit Jahren nicht undiskutiert - ein weiterer Versuch, den Reitsport zu entalkoholisieren ?

Der BFV bleibt drann, versucht Licht ins Dunkel zu bringen und wird uns auf dem Laufenden halten!

Bis dahin: PROST

Alkoholverbot am Turnier

Während der Dauer eines Turniers darf kein Alkohol getrunken werden - so die neuen Richtlinien des ÖADC, und zwar auch nicht an Tagen, an denen der Sportler gar nicht im Einsatz ist.

Dies wurde dem BFV laut eigener Mitteilung im Rahmen einer Information des Österreichisches Anti-Doping-Comitées zur Veröffentlichung der neuen Liste verbotener Substanzen ab 2005, mitgeteilt.

Die weitere Entwicklung des österreichischen Turnierreitsport ob dieser Restriktionen bleibt abzuwarten.

Wie stehen die Betroffenen selbst zu dieser Regelung?

Ist das Alkoholverbot für Aktive während Turnierveranstaltungen zu begrüßen ?

Ja, ich finde totales Alkoholverbot ist zu begrüßen.
24,6% (14 Stimmen)
Es sollte nur eine Beschränung auf unter 0,8 Promille geben.
19,3% (11 Stimmen)
Nein, es hat mAn keinen leistungssteigernden Einfluss
56,1% (32 Stimmen)
Summe: 57 Stimmen

Wer noch mehr wissen will, findet das zB hier:

Meldepflicht für Kaderreiter Liste verbotener Substanzen 2005 Änderungen im Vergleich zu 2004 Liste 2004 in dt Übersetzung

Waterford Crystal: B-Probe positiv

Cian O'Connor aus Irland steht vor der Aberkennung seiner Goldmedaille von Athen. O'Connor bestätigte am Dienstag in Dublin, dass bei der Analyse einer Blutprobe seines Pferdes Waterford Crystal in einem New Yorker Labor "winzige Spuren" von Dopingmitteln gefunden wurden. Das Pferd war bereits in der A-Probe positiv auf Beruhigungsmittel getestet worden.

Ciann o'Connor und Waterford Crystal

Damit dürfte sicher sein, dass O'Connor und Waterford Crystal die Goldmedaille verlieren und sie dem Brasilianer Rodrigo Pessoa mit Baloubit du Rouet zugesprochen werden wird. Silber geht an den Amerikaner Chris Kappler mit Royal Kaliber, Bronze erhalten der bisherige Vierte, Marco Kutscher aus Riesenbeck und Montender.

Prominente Stimmen gegen Nulllösung Nicht nur in Wien haben sich einige prominente Reiter, wie zB Beat Mändli, gegen die sogenannte Nulllösung beim Doping ausgesprochen: Isabell Werth und Springreit-Bundestrainer Kurt Gravemeier haben neue Doping-Regeln im Reitsport gefordert. "Wir haben ein großes Problem mit der Nulllösung. Es muss künftig einen Unterschied geben zwischen Medikamentenmissbrauch und medizinischer Betreuung des Pferdes", sagte Werth am Dienstag in Stuttgart. "Im Reitsport herrschen andere Bedingungen als im Humansport, aber im Moment wird alles in einen Topf geworfen."

"Wir sind zu sorglos mit dem Thema umgegangen und haben uns keine Gedanken gemacht, was passiert. Doch die Verbände müssen einen anderen Weg einschlagen, sonst wird es in Zukunft noch viele solcher Fälle geben", so Gravemeier

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