steckenpferd

Strenge Quarantäne für Olympia bleiben

Nicht abweichen will China von seinen strengen Quarantänebestimmungen für Pferde bei den Olympischen Spielen 2008.

Einige Mitgliederverbände der FEI protestierten gegen die Bestimmungen: 7 Tage Quarantäne vor der Abreise nach China und weiteren 10 Tage Quarantäne <n>nach der Ankunft im Austragungsort Hongkong, seien zu lang - mit Transport würde die Anreise so für manche Pferde bis zu 40 Tage dauern.

Deutschland und die USA zB haben gedroht, ihren Topp-Pferden diese Strapazen zu ersparen, die Organisatoren bleiben hart.
In Sydney im Jahr 2000 war die Quarantänezeiten mit jeweils 14 Tagen vor Abreise und nach Anreise noch strenger gewesen.

Olympia 2008 in Hongkong

Die Olympischen Reiterspiele 2008 werden in Hongkong ausgetragen. Das entschied jetzt das Internationale Olympische Komitee (IOC) anlässlich seiner Sitzung in Singapur.
Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Peking hatte aufgrund der ungeklärten tierseuchenrechtlichen Situation in und um Peking herum den Vorschlag gemacht, die Olympischen Reiterspiele nach Hongkong auszulagern. Damit ist der Wunsch der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI), die sich gegen diesen Vorschlag ausgesprochen hatte und am ursprünglichen Austragungsort Peking festhalten wollte, gescheitert.
(Quelle: FN)

Olympische Sommerspiele 2012 in London

Die Olympischen Sommerspiele 2012 werden in London stattfinden. Bei der IOC-Vollversammlung in Singapur setzte sich die englische Hauptstadt am Mittwoch in einer Stichwahl gegen Mitkonkurrent Paris durch. Die weiteren Mitbewerber Moskau, New York und Madrid waren in dieser Reihenfolge bereits in den ersten drei Wahlgängen ausgeschieden.

Mehr dazu auf sport.ORF.at

Pferde bei Olympia in Gefahr ?

Der ehemalige Generalsekretär des Pferdesport-Verbandes von Hongkong hat vor einer Verlegung der Olympischen Reitsport-Disziplinen von Peking nach Hongkong gewarnt. Tang Pui Tat erklärte gegenüber der "South China Morning Post", dass die Sommerhitze in der Stadt für die Pferde tödlich sein könnte und generell im Sommer keine Pferderennen in Hongkong ausgetragen werden. Tang Pui Tat hatte vor zwei Wochen wegen seines Widerstandes, die Pferdesport-Disziplinen der Olympischen Spiele 2008 in Peking nach Hongkong zu verlegen, zurücktreten müssen.

Einen entsprechenden Antrag hat das chinesische Organisationskomitee (BOCOG) der Olympischen Spiele mit der Begründung gestellt, es könne die Quarantänebedingungen für die Pferde nicht erfüllen. Ein Beschluss über die Verlegung der Reiterwettbewerbe wird diesen Sommer fallen.

Verlegung der Reiterspiele 2008 ?

Das chinesische Organisationskomitee der Olympischen Sommerspiele 2008 hatte die Verlegung des Standorts der Reiter von Peking nach Hongkong vorgeschlagen, weil nach derzeitigem Stand die internationalen Seuchenbestimmungen nicht gewährleistet werden könnten. Die Entscheidung liegt nun beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

Die FEI hat sich gegen eine Verlegung der drei Reitsport-Disziplinen ausgesprochen.
Doch nach derzeitigem Stand scheint die Verlegung von Peking nach Hongkong unumgänglich. Denn bis Mai müssen die Seuchenbestimmungen in der chinesischen Hauptstadt erfüllt sein, um den Zeitablauf mit den vorgeschriebenen Testwettkämpfen zu gewährleisten. Würden die olympischen Wettkämpfe ohne Einhaltung der Seuchenbestimmungen in Peking durchgeführt, hätte das zur Folge, dass die Pferde 2008 zwar einreisen, aber nicht in europäische Länder oder in die USA zurückkehren dürfen.

Eine Entscheidung wird voraussichtlich bei einer Sitzung des IOC vom 18. bis 20. April in Berlin getroffen werden.

Milde Strafe für Harald Riedl

Der steirische Olympiareiter wird nach dem positiven Medikationsbefund (Flunixin) seines Pferdes Foxy xx von den Olympischen Militarybewerben disqualifiziert und muß 1.000,– Schweizer Franken Geldbuße zahlen, dazu kommen noch einmal 1.000 Franken für die Abdeckung der Kosten des Gerichtsverfahrens und 750 Franken (485 Euro) für die Analyse. Nach Erhalt der schriftlichen Entscheidung hätte Riedl 30 Tage Zeit, sich an den Obersten Sportsgerichtshof in Lausanne zu wenden. Der 43-jährige gebürtige Bad Ausseer wird dies aber nicht tun. Am Dienstag entscheidet der Nationale Verband über eine mögliche Sperre.

Harald Riedl hat mit dem Team in Athen den 13. Platz belegt und war im Einzel auf Rang 58 gelandet. Die österreichische Teamplatzierung bleibt in der Wertung, für das Einzel wurde Riedl nun nachträglich disqualifiziert.

Siehe dazu auch: Pferderevue-Seite

Deutschland verliert Gold

B-Proben bestätigen Dopingbefunde
Deutschlands Springreiter müssen die olympische Goldmedaille im Mannschafts-Wettbewerb zurückgeben. Wie die deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) heute mitteilte, ist auch die B-Probe von Ludger Beerbaums Pferd Goldfever positiv. Damit wird Beerbaum disqualifiziert. Das deutsche Team wird dadurch auf Rang drei zurückgestuft und erhält die Bronzemedaille.

Auch bei Ringwood Cockatoo, dem Pferd von Military-Reiterin Bettina Hoy, wurde die positive A-Probe durch die B-Probe bestätigt.

B-Probe gestohlen ?

Der Dopingskandal der Reiter wird zum Kriminalfall. Ein Teil der B-Probe des Gold-Pferdes Waterford Crystal von Olympiasieger Cian O'Connor ist nach Angaben des Weltreiterverbandes FEI in Cambridge gestohlen worden. Der Vorfall hat sich bereits am 21. Oktober ereignet. Die Polizei in der englischen Stadt und in Lausanne, dem Sitz der FEI, sind informiert und haben ebenso wie die FEI Untersuchungen eingeleitet.

Details, Hintergründe und eine Stellungnahme von Cian o'Connor gibt es auf eurodressage.com

Doping Spiele - Wieviele t/dobten in Athen ?

Reiterei droht größter Dopingskandal der Geschichte,
so titeln heute die nationalen und internationalen Medien.
Positive Proben bei Pferden von Beerbaum, Hoy und Olympiasieger O'Connor.

Vier positive A-Proben in Athen - Das wurde dem deutschen Verband (FN) von der Internationalen Reiterliche Vereinigung (FEI) mitgeteilt, darunter bei Ludger Beerbaums Pferd Goldfever und bei Bettina Hoys Ringwood Cockatoo, aber auch Harald Riedls Foxy, während der Olympischen Spiele in Athen. Dem deutschen Springreiterteam droht der Verlust der Goldmedaille. Zudem soll es eine positive Kontrolle beim irischen Einzel-Olympiasieger ´Cian O'Connor gegeben haben.

Sollte die B-Probe, die innerhalb von zehn Tagen beantragt werden kann, das gleiche Ergebnis haben, würden die deutschen Springreiter Gold verlieren und Bronze erhalten. Anders als in Ballsportarten werden nicht die kompletten Teamergebnisse geändert, sondern nur die des betroffenen Sportlers. Wenn auch die B-Probe von O'Connor positive wäre, würde der Ire Gold verlieren und Rodrigo Pessoa (Brasilien) Einzel-Gold erhalten. Bronze ginge an den bisherigen Vierten Marco Kutscher (Hörstel), den Angestellten von Ludger Beerbaum. Die FEI teilte am Freitag lediglich mit, dass es in Athen vier positive Fälle gegeben hat, ohne allerdings Namen zu nennen.

Mehr

Stellungnahmen

Auch Pferd von Harald Riedl gedopt

Überraschungssieger Cian O'Connor

Cian O'Connor heißt der neue Olympiasieger im Springreiter.


[Archiv]

Der Ire setzte sich heute mit Waterford Crystal vor dem Brazilianer Rodrigo Pessoa auf Baloubet du Rouet und Chris Kappler auf Royal Kaliber mit 4 FP in der ersten und einem Nuller in der 2. Runde des Finales durch.
Pech hatte im Stechen Chris Kappler, dessen Pferd Royal Kaliber sich im Stechparcours vertreten hat und den Stechparcours nicht beenden konnte.
Die Fehlerfreien des 1. Umlaufes Jessica Kuerten und Nick Skelton verschenkten ihre Siegeschancen mit 21 FP (Kuerten) und 13 FP (Skelton) im 2. Umlauf.

Ergebnisliste gesamt

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