steckenpferd
Freitag, 14. August 2015

Kontorversieller Totilas-Auftritt in Aachen

Der Grand Prix von Totilas gestern bei der EM in Aachen hat die Gemüter erhitzt - heftige Diskussionen in sozialen Medien folgten und auch die klassischen Medien haben sich dem Ritt und den zentralen Themen: "War Totilas lahm ?" und "Wie valide ist das Richtsystem in der Dressurreiterei?" gewidmet.

Faz.net titelt War es das, Totilas?

"Was war das?" fragt StGeorg.de in seinem Beitrag zum gestrigen Totilas-Auftritt, bezieht sich damit vor allem auf die sehr differierende Beurteilung durch das 7 köpfige Richterkollegium (Noten im Detail).

Auch Ernst Kopica thematisiert auf pferderevue.at das Problem der Notengebung im Dressursport - und sieht hier dringenden Handlungsbedarf der FEI.

Für die renommierte deutsche Pferdsportzeitung Reiterrevue wirft die Vorstellung von Rath und Totilas Fragen auf. Fakt ist dabei für die RR: "Der Bewegungsablauf des Rappen war, gelinde gesagt, nicht gleichmäßig"

Bild.de fragt in seinem ganz eigenen Stil: Wurden wir veräppelt? - denn nach der Wertung Raths wurde es für Deutschland am Ende nur Bronze.

Alexander Matthias Rath versteht die schlechte Bewertung durch die Richter nicht, sorgt sich schon auch "wegen der Taktunreinheit hinten links", will aber auch im Grand Prix Special mit Totilas an den Start gehen. Vorher muss aber der Veterinär sein "fit to compete" geben.

Eine durchaus heikle Situation für alle Involvierten - in der eine Entscheidung getroffen werden wird; und es bleibt zu hoffen, dass diese Entscheidung von HH Isenbarth's Motto "Und vergessen Sie die Pferde nicht" geleitet wird, denn einer hat keine Mitspracherecht, und das ist Totilas.

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