steckenpferd
Sonntag, 17. Oktober 2010

Sauberer Sport in Kentucky

Alle Dopingproben negativ

Bei der Pferdesport-WM in Lexington hat es keine positiven Dopingproben gegeben. Das teilte der Weltreitsport-Verband FEI am Freitag mit. Alle während der Weltmeisterschaft in den USA bei den Pferden vorgenommenen Blut- und Urintests seien negativ gewesen. Bei den Olympischen Reiterspielen in Hongkong 2008 hatte es noch sechs positive Dopingproben gegeben.

Von den insgesamt 752 Pferden der WM in Kentucky wurden 82 getestet, hieß es in einer FEI-Mitteilung. Getestet wurden alle Pferde, die in Einzeldisziplinen eine Medaille gewonnen hatten, sowie ein Tier pro Team mit Medaillenerfolg. Zusätzlich wurden während der 16-tägigen WM, die am Sonntag zu Ende ging, Zufallsproben genommen

Ahlmann trauert um Calvados

Springreiter Christian Ahlmann trauert um sein Pferd Calvados. Der neunjährige Zangersheide-Hengst ist beim Weltcup-Turnier in Oslo gestorben. "Das ist sehr schade. Calvados war ein sehr gutes und junges Pferd", berichtete Bundestrainer Otto Becker über den Vorfall, der sich am Sonntagmorgen in der norwegischen Hauptstadt ereignete. Das Pferd war in seiner Box plötzlich unruhig geworden. Der Reiter und ein sofort herbeigerufener Tierarzt konnten aber nicht mehr helfen. Als Todesursache wird derzeit ein Aorta-Abriss vermutet. Das Pferd soll aber noch obduziert werden.

Sieg trotz Schock Trotz des Schocks sicherte sich Ahlmann mit Taloubet im Stechen den Sieg in 41,40 Sekunden vor Ludger Beerbaum auf Chaman (42,12) und Lars Nieberg auf Levito (43,33). Das Springen in der norwegischen Hauptstadt war die erste von 13 Weltcup-Qualifikationen in der Saison 2010/2011. Das Finale findet Ende April in Leipzig statt.

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